Über unsere Auftritte gab es schon zahlreiche Artikel in verschiedenen Zeitungen. Hier eine kleine Auswahl:

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Artikel entnommen:

Allgemeine Zeitung / Lokales / Bad Kreuznach / VG Stromberg / Schöneberg v. 19.09.2017

 

(http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/vg-stromberg/schoeneberg/hunsruecker-gruppe-filia-spielt-in-schoeneberg-da)

 

Hunsrücker Gruppe „Filia“ spielt in Schöneberg das Leben von Hildegard von Bingen

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Von Norbert Krupp

SCHÖNEBERG - Die heilige Hildegard, deren Wirkungsstätten zwischen Bingen, Odernheim und Idar-Oberstein neuerdings durch einen Weg verbunden sind, schien in der katholischen Kirche „Kreuzaufführung“ wieder lebendig geworden zu sein. Rund 100 Zuschauer erlebten eine spannende Aufführung der Hunsrücker Gruppe „Filia“, bei der vier zertifizierte Gästeführerinnen in die Rollen von Hildegard und drei ihrer Wegbegleiterinnen schlüpften, um über das Leben der willensstarken und wissbegierigen Ordensfrau zu erzählen.

Sigrid Schulte verkörperte Hildegards Schwester Clementia von Bermersheim, die berichtete, dass ihre sehr aufgeweckte, im Jahre 1098 geborene Schwester Hildegard in die Obhut des Grafen zu Sponheim übergeben wurde, wo sie sich schnell mit dessen acht Jahre älteren Tochter Jutta von Sponheim (dargestellt durch Eveline Mehler) anfreundete. Die Mädchen sangen gemeinsam Lieder, entdeckten ihre Umwelt und lernten viel Neues dazu, bis sie im Jahr 1112 in das Benediktiner-Kloster auf dem Disibodenberg eintraten, wo eigens für sie und eine dritte junge Frau eine Klause gebaut wurde.

Der Tagesablauf bestand gemäß den Regeln des heiligen Benedikts vor allem aus „Ora et Labora“, also Beten und arbeiten. Die Nonnen züchteten Würz- und Heilpflanzen und widmeten sich der Krankenpflege. Nach 25 Jahren gemeinsamen Klosterlebens starb Jutta im Alter von 44 Jahren infolge ihres zu asketischen Lebensstils.

Umfangreiche Klostergüter

Der wichtigste Lebensabschnitt Hildegards begann mit der Vision, an der Mündung der Nahe in den Rhein ein Kloster zu bauen. Das Kloster Rupertsberg wurde zwischen 1148 und 1150 gegründet, anfangs lebten die Nonnen dort sehr unkomfortabel. Im zarten Alter von 15 Jahren war dort Richardis von Stade (dargestellte von Brigitte Nikolai) eingetreten, die von Hildegard sehr geschätzt wurde. Erzbischof Heinrich bestätigte 1152 die Überschreibung der durch Hildegards Ruf sehr umfangreich gewordenen Klostergüter. Dieser Reichtum wirkte sich auch auf das Leben der Gemeinschaft aus und rief Kritik hervor: Hildegards Nonnen lebten angeblich im Luxus, und nur Frauen aus adligen Familien würden auf dem Rupertsberg aufgenommen.

 

Für die beeindruckende Aufführung, die vom Publikum mit viel Applaus bedacht wurde, dankte Bürgermeister Uwe Pöttmann dem Filia-Ensemble.

 

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Artikel entnommen der Rheinzeitung vom 31.07.2017 (Auftritt in der Eckweiler Kirche)

(https://www.rhein-zeitung.de/region/lokales/nahe_artikel,-schauspiel-toechtern-aus-dem-hunsrueck-eine-stimme-geben-_arid,1683470.html)

 

Bad Sobernheim/Kreis BirkenfeldSchauspiel: Töchtern aus dem Hunsrück eine Stimme geben

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aktualisiert: 31.07.2017, 17:28 Uhr

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Die Gruppe Filia, das sind die vier zertifizierten Gästeführerinnen Silvia Kirchgeorg, Sirgrid Schulte, Brigitte Nikolai und Eveline Mehler – befasst sich beispielsweise mit berühmten Frauengestalten, die im Hunsrück ihre Spuren hinterlassen haben. Dazu zählt auch Hildegard von Bingen.

So präsentierten die Frauen das Schauspiel „Die deutsche Prophetin – Leben und Wirken von Hildegard von Bingen“ vor Kurzem in der Eckweilerer Kirche. Dabei erzählten die vier Gästeführerinnen die Lebensgeschichte der mittelalterlichen Kirchenlehrerin, die von 1098 bis 1179 lebte.

Züchtig als Nonnen verkleidet, betraten die vier Schauspielerinnen den Chorraum zu sakraler Musik. Diese wurde vom Handy abgespielt und von einem Lautsprecher verstärkt.

Es sei ja eigentlich schon „ein verwegener Wunsch“, ein solch umfangreiches und wichtiges Leben wie das der heiligen Hildegard in 70 Minuten nacherzählen zu wollen, sagte Sigrid Schulte in ihrer Einleitung. Sodann stellte sie den historischen Kontext jener Zeit vor: Im Hochmittelalter lebten im Heiligen Römischen Reich fünf Millionen Menschen, deren Lebenserwartung aber nur die Hälfte der heutigen betrug. Gott und die kirchliche Lehre standen unverrückbar im Mittelpunkt, informierte Schulte.

Daher sei es verständlich, dass es für die Eltern Hildegards erstrebenswert war, für ihre Tochter ein Leben als Nonne zu wählen. Die vier Darstellerinnen schlüpften nun jede in eine eigene Rolle: Hildegard von Bingen wurde von Silvia Kirchgeorg gespielt, Sigrid Schulte übernahm Hildegards Schwester Clementia, und Lehrerin Jutta von Sponheim wurde von Eveline Mehler dargestellt. Brigitte Nikolai interpretierte die Lieblingsschülerin Richardis.

Das Quartett trug nahezu das gesamte Schauspiel in freier Rede vor. Und dies kam nicht als Aufsagen eines Textes an. Dramatische, wichtige Ereignisse und Wendungen in Hildegards Leben wurden stets mit erhöhter Stimme, zorniger Mimik und Gestik dargestellt, ohne es zu übertreiben.

Jahr für Jahr arbeitete sich Filia durch die Lebensgeschichte der Heiligen. Wer nicht die Geduld hat, ein Hildegard-Buch zu lesen, der sollte sich dieses Schauspiel ansehen. Jahreszahlen wurden mit Fakten, Begegnungen und Werken verknüpft. Man merkte, dass sich die Gästeführerinnen ausführlich mit der Historie beschäftigt haben. Rund 60 Besucher folgten diesem Auftritt in der Kirche in Eckweiler. Nach dem Schauspiel versorgte der Freundeskreis der Kirche um Albert Schauß die Gäste mit Gebäck, Kaffee und Getränken.

Informationen zur Gruppe im Internet: https://filia- nikolai.jimdo.com

 

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Allgemeine Zeitung / Lokales / Bingen / Nachrichten Bingen vom 14.09.2017

 

Soiree zur Heimatgeschichte

BINGERBRÜCK - (red). Zu einer Hildegard-Soiree ludt die Rupertsberger Hildegard-Gesellschaft am Samstag, 16. September, um 19 Uhr ins Rupertsberger Gewölbe in ein.

Anmeldung bei I.Weidner@rupertsberger-hildegardgesellschaft.de oder Telefon 98 43 68.

Die Deutsche Prophetin- Hildegard von Bingen

Fotos: Semlin

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Auch  in September 2017 waren wir wieder vom Freundeskreis der Burg Sponheim eingeladen worden  und führten Das Stück "Die deutsche Prophetin-Hildegard von Bingen" bei bestem Wetter direkt an der Burgruine auf.

 

Ein Bericht über unseren Auftritt in der Klosterkirche Sponheim vom 15.11.2015. Erschienen in der Allgemeinen Zeitung Bad Kreuznach am 20.11.15.


            "Als die Gräfinnen lebten"

 Burgsponheim, -Tag des offenen Denkmals 2013-

(Text: Christine Jäckel, Allgemeine Zeitung, Rhein Main Presse)

 

Die Gruppe Filia erinnert an längst vergangene Zeiten

Die Grafen von Sponheim sind zurück – zumindest konnte man sich beim Auftritt der Gruppe Filia sehr gut in die Zeit zurückversetzen, in denen das Adelsgeschlecht auf dem Höhepunkt seiner Macht war. Am Tag des offenen Denkmals gastierten drei starke Frauen der Sponheimer Grafenfamilie auf der Burg Sponheim und einer der mächtigsten Männer seiner Zeit, der Erzbischof und Kurfürst von Trier, Balduin von Luxemburg.

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Die aktiven Mitglieder des Freundeskreises der Burg Sponheim sorgten mit ihrem Vorsitzenden Otto Stroh dafür, dass die Besucher ein Kuchenbuffet und Kaffee sowie kalte Getränke auf dem Burgplateau vorfanden. Außerdem stand für Geschichtsinteressierte eine Auswahl der reichhaltigen heimatgeschichtlichen Literatur zur Verfügung, deren Herausgabe eine der Hauptaufgaben des Freundeskreises ist.

..... rund 80 Besucher kamen auf die Burg, die vermutlich schon um die Jahrtausendwende gegründet wurde. 1127 erstmals urkundlich erwähnt, hat die Burg Sponheim den Aufstieg des Grafengeschlechts begleitet. Ihre Bedeutung verlor sie durch die Teilung der Grafschaft und die folgende Verlegung des Sitzes nach Kreuznach. Im Dreißigjährigen Krieg zerstörten die Truppen des Feldherrn Spinola die Burg.

Lange vor dieser Zeit lebten die von der Gruppe Filia dargestellten Personen. Eveline Mehler als Jutta von Sponheim, Brigitte Nikolai als Elisabeth von Kastellaun und Silvia Kirchgeorg als Loretta von Sponheim bilden das Trio der starken Sponheimer Frauen, ergänzt durch Sigrid Schulte als Kurfürst Balduin von Luxemburg, Erzbischof von Trier.

Vor der Kulisse der imposanten Buckelquaderfassade des Bergfrieds erzählten die Frauen ihre Geschichte, die in der näheren und weiteren Umgebung der Burg Sponheim spielte......


Erlauchte, Wohlgeborene Loretta von der Starkenburg,
Erlauchte, Wohlgeborene Elisabeth von Kastellaun,
Eminenz und Duchlauchtigste Hoheit Balduin!
(nach Wikipedia Anreden aus dem Mittelalter!)

Es war uns eine große Freude, Sie am Sonntag auf der Stammburg der Sponheimer Grafen-Dynastie begrüßen zu können!

Das sich trotz der widrigen Wetterverhältnisse eingefundene Publikum war begeistert von Ihrem lebendigen Spiel mit der Geschichte,
das von profunden Kenntnissen zeugte! Es hat viel Spaß gemacht, ihrem ansteckenden Spiel zu folgen!

Jede von Ihnen gab so authenisch ihre jeweilige Geschichte/ Charakteristika wieder:

        - Magistra Jutta von Sponheim, die fromme Nonne, die ihren Glauben wahrhaftig lebte und wirkte
          und so den Grundstein für die große Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen legte!

        - Gräfin Elisabeth von Kastellaun, die ernsthafte, scheue und zurückhaltende Gattin, die sich der Keuschheit ihrer Zeit verpflichtet fühlte,
          aber dennoch -wie auch immer- ihrem Gatten 8 Kinder gebar, was sie selbst erstaunte!

        - Erzbischof und Kurfürst von Trier, Balduin von Luxemburg, der machtbesessene Herrscher über umfangreiche Länderreien,
          der jedoch der weiblichen List der Loretta von der Starkenburg Tribut zollen musste! Was muss/wird er gelitten haben
          unter seiner naturgegebenen Begierde, auch der eines Mannes der Kirche, sie dürften damals schon angelegt gewesen sein,
          man weiß es nicht..............

        - Gräfin Loretta von der Starkenburg, die nicht minder machthungrige und listige Regentin, der sicher der "starke Mann an ihrer Seite",
           wenn auch besiegt, nicht gleichgültig war, es gab ja eine längere gemeinsame Zeit, man weiß es nicht.........
          
Herzlichen Dank Ihnen allen, auch dem "versierten Tontechniker", auch im Namen des Vorstandes des Freundeskreises der Burg Sponheim!

Schönes Wochenende wünsche ich Ihnen,

herzlichst, Erna Bohn-Collet

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neuer Vortrag:

 

Die deutsche Prophetin-Hildegard von Bingen